6. Jugendrat konstituiert sich

Heute habe ich den 6. Jugendrat in sein neues Amt eingeführt. Seit 10 Jahren haben wir diese gute Einrichtung, die alle 2 Jahre neu gewählt wird. Die 13 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Lebensjahren haben Luno Mono zu ihrer Vorsitzenden gewählt. 1. stellvertretender Vorsitzender wurde Mark Kuppek und 2. stellvertretende Vorsitzende wurde Alina Mohr.
Mit viel Power hat der neue Jugendrat in der anschließenden gemeinsamen Sitzung mit Ortsbeirat und Seniorenbeirat alle davon überzeugt, dass im geplanten neuen Welterbe-Generationenpark in der Rheinallee ein Skaterpark nach dem Koblenzer Vorbild (Kurfürstliches Schloss) errichtet werden soll. Ein guter Start für die neue Interessenvertretung der Jugend.

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Willkommen 19. Jugenddelegation aus Ome

Seit 1965 pflegen wir unsere japanische Städtepartnerschaft mit Ome, die drittälteste deutsch-japanische Städtepartnerschaft nach Augsburg-Nagahama und Köln-Kyoto. Seit 1978 tauschen wir im Zwei-Jahres-Rhythmus Jugenddelegationen aus. Nun haben wir wieder 10 Jugendliche zu Gast in Begleitung des stellvertretenden Stadtratsvorsitzenden Toshio Nojima sowie des Planungsamtsleiters Takayoshi Koyama. Ich begrüßte unsere Gäste wie gewohnt im Alten Rathaus. Mein Dank gilt den zahlreichen Gastfamilien, die unsere Gäste aufgenommen haben. Völkerverständigung ist Friedenssicherung, an diesen Grundgedanken der kommunalen Städtepartnerschaften will ich erinnern.

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Truro Raid Memorial

Heute vor 76 Jahren flogen zwei deutsche Bomber über unsere englische Partnerstadt Truro und warfen ihre tödliche Last ab. Dreizehn Tote, 65 Verletzte und 100 zerstörte Häuser. Wider das Vergessen. – Against forgetting. In diesem Sinne hat die Stadt Boppard 900 Pfund für das Denkmal gestiftet und ich habe einen Kranz niedergelegt. Ich bin froh, dass ich eingeladen wurde und viele Freunde in Truro habe, mit denen ich einig bin, dass sich so etwas in Europa nicht wiederholen darf. Große Aufmerksamkeit. BBC-Radio und BBC-Fernsehen berichteten ausführlich.

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Spatenstich in Herschwiesen

Heute haben wir in Herschwiesen den Spatenstich zum Neubaugebiet „Am Eichelsberg“ geleistet. Ortsvorsteher Herbert Schaefer hatte zu dem freudigen Anlass eingeladen. Neun Baugrundstücke in einer Gesamtgröße von 6.952 m² werden erschlossen. Das Gesamtprojekt kostet rund eine halbe Million Euro. Quadratmeterpreis 72 Euro. Boppard wächst. Demnächst beginnt die Erschließung des Neubaugebietes „Im Kirchenflur“ in Oppenhausen, „Giebelspitz/Heckenpfad“ in Udenhausen wird folgen. Weitere Neubaugebiete in Bad Salzig, Buchholz und Weiler sind in Planung.

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Königliches Weinhaus Richard von Cornwall eröffnet

Vor einem Dreivierteljahrtausend hat Richard von Cornwall, König von Deutschland, im Jahre 1265 den Grundstein zum Turm der Kurfürstlichen Burg gesetzt, die die Trierer Kurfürsten Balduin von Luxemburg, Kaspar von der Leyen und Hugo von Orsbeck in den Jahrhunderten danach zu einer imposanten vierflügeligen Burganlage erweiterten. Hierauf nahm der Pächter der neu geschaffenen Gastronomie Michael Schneider in seiner kurzen Ansprache Bezug und sagte etwas launig , das alles sei nur geschehen, damit er am 7. Juni 2018 dort das „Königliche Weinhaus Richard von Cornwall“ eröffnen könne. Darauf stießen wir mit einem guten Glas Schneider-Sekt an.  Bei dem neuen Bopparder Unternehmen stimmt alles, die Lage, die Einrichtung, das gastronomische Angebot. Für gute Küche sorgen die Spitzenköche Salvatore Morello und Simeone Larosa. Neben gutem Wein aus dem Bopparder Hamm, regionalem Bier vom Mittelrhein gibt es auch Ale aus der Skinners Brauerei aus unserer englischen Partnerstadt Truro in Cornwall. So schließt sich der Bogen. Prosit – möge es gelingen.

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Streuobstwanderung mit Umweltministerin Ulrike Höfken

Heute suchte die rheinland-pfälzische Umweltministerin eines der größten Streuobstgebiete des Landes mit mehr als 500 Hektar auf, das in den letzten 2 Jahrzehnten viele Entdeckungen in der Artenvielfalt ermöglichte und somit das Interesse des Naturschutzes nach sich zog.  Zahlreiche Vogelarten, einzigartige Orchideenwiesen und viele Schmetterlingsarten wurden hier nachgewiesen.  Wir wanderten vom Landwirtschaftsbetrieb Weinand bis zum Forsthaus Buchenau, wo uns die Buchenauer Nachbarschaft mit kühlen Getränken begrüßte. So bekam ich heute den in den Tropen sehr verbreiteten Dickkopffalter zu sehen. Artenvielfalt zeichnet Boppard aus. Hierauf können wir stolz sein. Es verpflichtet uns allerdings auch zu einer besonderen Pflege unserer natürlichen Umgebung.  Gut ist, dass wir dabei auf die Unterstützung des Landes im Rahmen der Aktion Grün setzen können.

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Herzlicher Empfang in Nyabitekeri

Am 16. Juni 2008 haben wir im Stadtrat die Städtepartnerschaft mit Nyabitekeri, einem aus 52 kleinen Dörfern bestehendem Sektor mit insgesamt 32.894 Einwohnern im Südwesten von Ruanda beschlossen. Nun kam ich erstmals selbst im Rahmen einer Delegationsreise von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing auf die wunderschöne Halbinsel im Kivusee. Wunderschön, aber arm. Mit insgesamt 42.000 Euro hat Boppard in den zurückliegenden Jahren den Bau von Klassenräumen und Toiletten an 3 von 6 Schulen gefördert, ebenso eine Schweinezuchtproduktive von alleinstehenden älteren Frauen. Mit dabei Daniel Werner-Meier von der Bomag. Gemeinsam mit der ruandischen Baufirma Horizon haben wir untersucht, wie eine akzeptable Straßenanbindung entstehen kann. Der Tourismus bietet auch für Nyabitekeri gute Entwicklungsmöglichkeiten. Zur Entwicklung von Tourismus hat unsere Delegation in Kigali viele gute Gespräche geführt. Die DEHOGA Rheinland-Pfalz bietet 100 Hotelfachkraftausbildungen an. Wandern  in Ruanda ist bereits entdeckt. Es muss noch zur Spitze gebracht werden.

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Esskastanie im Kinderwald

Die Esskastanie, Baum des Jahres 2018, ist in Deutschland eine eher seltene Baumart. Doch nach Boppard passt sie, wurde sie doch bereits von den Römern über die Alpen gebracht.
Wir haben heute bei strahlenden Sonnenwetter auf dem Vierseenblick wieder wie in den Jahren zuvor einen neuen Kinderwald sowie neuen Hochzeitswald mit einjährigen jungen Bäumchen gepflanzt. 109 Kinder wurden im vergangenen Jahr geboren und 83 Hochzeitspaare haben in 2017 die Ehe geschlossen. Boppard ist lebendig. Der Stadtwald ist wieder ein Stück vielfältiger geworden.

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Ehrenurkunde für Boppard

20 Jahre Naturlandzertifizierung für den Stadtwald Boppard. „Unser Dank und unsere Anerkennung gelten Ihrem Pioniergeist, Ihrem großen Engagement und Ihrem Verdienst um den ökologischen Landbau,“ so Martin Reinhold vom Naturland-Verband. Heute in der Stadthalle, vor 20 Jahren haben wir – Martin Reinhold, Dr. Gerd Loskant und ich – im Wald den Vertrag unterzeichnet. Hervorzuheben ist: Nach Lübeck und Göttingen war Boppard die dritte Kommune in Deutschland, die erste in Rheinland-Pfalz. Daher habe ich mich über die Glückwünsche der ebenfalls anwesenden rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken sehr gefreut.

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Wie groß ist die Geringschätzung

„Das Bewusstsein ist natürlich zuerst bloß Bewusstsein über die nächste sinnliche Umgebung und Bewusstsein des bornierten Zusammenhanges mit andern Personen und Dingen außer dem sich bewusst werdenden Individuum“  hat Karl Marx schon 1845 in ‚Die deutsche Ideologie“ geschrieben. Dieser Satz hat seine ungebrochene Gültigkeit auch in Zeiten der sogenannten Sozialen Medien.
Ich beende soeben eine vierwöchige Gesundpause, in der ich nicht nur das gute Buch von Ian Kershaw „Höllensturz – Europa 1914 bis 1949“ gelesen habe, sondern auch ausgiebig in den Sozialen Medien unterwegs war gemeinsam mit meinen rund 3.000 Facebookfreunden.
Wie groß ist die Geringschätzung unserer Kultur und Wertevorstellungen, die sich vermeintlich nicht gegen bedrohlich erscheinende Einflüsse durchsetzen kann. Ich erfahre, dass 5 Prozent der Menschen in Deutschland muslimisch sind, gefühlt, also geschätzt, seien es 21 Prozent. Vielweiberei, Schächtung der Tiere und Plünderung der Sozialkassen bilden sich drohend am Horizont ab.
Ich habe mich dazu entschlossen, viele Kommentare zu schreiben, was in Boppard und darüber hinaus im Rhein-Hunsrück-Kreis, in Rheinland-Pfalz und im Rest von Deutschland nicht geht und warum die wilden und böswilligen Fantasien nicht der Wirklichkeit entsprechen. Das hat oft geholfen. Mancher dumme Post und manches dumme Teilen von Falschmeldungen wurden gelöscht. Wir müssen im Gespräch bleiben, besonders mit denen, die so gerne in ihrer Jugend „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ gesungen haben, damit wir nicht einen zweiten großen Höllensturz erleben müssen.

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