Wie groß ist die Geringschätzung

„Das Bewusstsein ist natürlich zuerst bloß Bewusstsein über die nächste sinnliche Umgebung und Bewusstsein des bornierten Zusammenhanges mit andern Personen und Dingen außer dem sich bewusst werdenden Individuum“  hat Karl Marx schon 1845 in ‚Die deutsche Ideologie“ geschrieben. Dieser Satz hat seine ungebrochene Gültigkeit auch in Zeiten der sogenannten Sozialen Medien.
Ich beende soeben eine vierwöchige Gesundpause, in der ich nicht nur das gute Buch von Ian Kershaw „Höllensturz – Europa 1914 bis 1949“ gelesen habe, sondern auch ausgiebig in den Sozialen Medien unterwegs war gemeinsam mit meinen rund 3.000 Facebookfreunden.
Wie groß ist die Geringschätzung unserer Kultur und Wertevorstellungen, die sich vermeintlich nicht gegen bedrohlich erscheinende Einflüsse durchsetzen kann. Ich erfahre, dass 5 Prozent der Menschen in Deutschland muslimisch sind, gefühlt, also geschätzt, seien es 21 Prozent. Vielweiberei, Schächtung der Tiere und Plünderung der Sozialkassen bilden sich drohend am Horizont ab.
Ich habe mich dazu entschlossen, viele Kommentare zu schreiben, was in Boppard und darüber hinaus im Rhein-Hunsrück-Kreis, in Rheinland-Pfalz und im Rest von Deutschland nicht geht und warum die wilden und böswilligen Fantasien nicht der Wirklichkeit entsprechen. Das hat oft geholfen. Mancher dumme Post und manches dumme Teilen von Falschmeldungen wurden gelöscht. Wir müssen im Gespräch bleiben, besonders mit denen, die so gerne in ihrer Jugend „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ gesungen haben, damit wir nicht einen zweiten großen Höllensturz erleben müssen.

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Kleines Abenteuer in Buchholz

Heute haben wir feierlich die städtische KiTa „Kleines Abenteuer“ in Buchholz eröffnet. Der Name leitet sich von der großen KiTa „Abenteuerland“ in der unmittelbaren Nachbarschaft ab, die neben dem 2002 gegründeten Waldkindergarten Winkelholz die größer werdende Kinderzahl im Niederkirchspiel nicht mehr aufnehmen kann. So haben wir im vergangenen Jahr ein angrenzendes Wohnhaus gekauft und für die Kinderbedürfnisse umgebaut. Insgesamt hat diese Maßnahme die Stadt Boppard rund 380.000 € gekostet. Wir rechnen mit einer finanziellen Unterstützung aus Mainz in Höhe von 120.000 €.  Momentan ist eine Krippengruppe mit 10 Kindern im „Kleinen Abenteuer“. Es ist absehbar, dass wir bald um eine zweite Gruppe erweitern müssen. Es bleibt dabei: Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz wird in Boppard erfüllt.  

 

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Traumschleife Ehrbachklamm deutschlandweit auf Platz 1

Bei der diesjährigen Nachzertifizierung des Premiumrundwanderweges „Traumschleife Ehrbachklamm“ (Oppenhausen) durch das Deutsche Wanderinstitut wurden 96 Erlebnispunkte vergeben, womit die Traumschleife Ehrbachklamm auf Platz 1 der rd. 510 Premiumrundwanderwege in Deutschland vorgerückt ist, punktgleich mit dem Premiumweg „Luftiger Grat“ in Oberstaufen im Allgäu. Die Traumschleife Mittelrhein-Klettersteig (Boppard) hat bei der Nachzertifizierung nun 93 Erlebnispunkte erreicht und ist somit deutschlandweit auf Platz 6.

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Kommandowagen für die Wehrleitung der Bopparder Feuerwehr

Heute habe ich der Wehrleitung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Boppard den Schlüssel für den neu beschafften Kommandowagen übergeben. Das neue Allradfahrzeug steht den Wehrleitern Michael Schröder und seinem Stellvertreter Peter Link bei den rd. 150 Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr als Kommandowagen zur Verfügung. Das Fahrzeug hat rd. 35.000 € gekostet und wurde vom Land Rheinland-Pfalz mit 13.000 € Zuschuss gefördert.

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Tourismus in Ruanda

Die Zusammenarbeit mit unserer Partnerkommune Nyabitekeri wächst. Seit knapp 10 Jahren haben wir eine Städtepartnerschaft besonderer Art mit Nyabitekeri in Ruanda, einem Bezirk auf der Halbinsel im Kivusee im Grenzbereich zum Kongo. Es handelt sich um eine wunderschöne Landschaft, besonders geeignet für eine touristische Entwicklung. Über diese Frage und auch andere Fragen der Zusammenarbeit haben wir gestern und heute beim zweitägigen Besuch des ruandischen Botschafters Igor Cesar in Boppard gesprochen: Daniel Werner-Meier, Bomag-Vertreter Afrika; Victoria Hellmeister, Wirtschaftsministerium Mainz; Botschafter Igor Cesar; Dr. Richard Auernheimer, Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda und ich. Es gibt noch viel zu entdecken.

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Glückwunsch Ehrhardt und Partner

Eine beeindruckende Leistungsschau präsentierte heute Marco Ehrhardt anlässlich der 30jährigen Firmenjubiläumsfeier im neuen „Logistics Solutions Center“ im Industriegebiet Hellerwald und schlug den Bogen von einer Kleinstfirma zu einer weltweit agierenden Firmengruppe an 14 Standorten mit mehr als 500 Mitarbeitern, davon allein 300 in Boppard.  Die Digitalisierung der Arbeitswelt  ist bei E+P scheinbar schon abgeschlossen, doch nur scheinbar. Es ist ein gutes Gefühl, den Marktführer bei für intelligente IT-Lagerlösungen in Boppard zu haben. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und weiter so.

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70 Jahre Sozialverband VdK Bad Salzig

Heute gratulierte ich im Ägidiusheim dem VDK-Ortsverband Bad Salzig zum 70jährigen Bestehen. Mit 513 Mitgliedern ist es der größte Ortsverband in der Stadt vor Boppard und Buchholz. Das hat natürlich mit dem rührigen Vorstand um Karl-Josef Mahlberg zu tun, aber auch mit den einzelnen Mitgliedern. Am meisten beeindruckt hat mich bei der Mitgliederehrung die von Werner Gras, der vor 70 Jahren Gründungsmitglied war und heute 90jährig klare Worte an die Versammlung richtete. Als „Verband der rheinischen Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen aus den Weltkriegen 1914-1918 und 1939-1945“ gegründet heißt er heute „Sozialverband VdK  Deutschland“. Verbandsmotto: „Wir sind an Ihrer Seite“. Die Anrede im Verband: Kamerad. Da bin ich gerne dabei.

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Wunderland am Rhein in Boppard

Heute haben wir feierlich die städtische KiTa „Wunderland am Rhein“ in der Rheinallee in Boppard eröffnet. Die Leiterin Sofia Schüler hat den Namen treffsicher begründet und erläutert: 11 kleine Wunder sind schon da und haben sich eingewöhnt. In den nächsten Wochen werden die restlichen 9 Wunder kommen und die 2 Krippengruppen sind voll.  Ein Wunder ist auch, dass die Stadt die unmittelbar am Rhein gelegene Immobilie für 590.000 € erwerben konnte. Wunderbar sind auch die baulichen Umgestaltungen und Einrichtungen in nur 3 Monaten für weitere 160.000 € gelungen. Wir rechnen mit einem Zuschuss in Höhe von 240.000 € aus Mainz.
Der Kindersegen hält an. Nach den Sommerferien werden wir eine 3. Gruppe einrichten und die 4. Gruppe könnte schon im Jahre 2019 notwendig sein. Unser „Wunderland am Rhein“ wird alle aufnehmen können. Gut so. Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz wird in Boppard erfüllt.  

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Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz tagt in Boppard

Heute geht es hauptsächlich um die Holzvermarktung. Der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mund spricht zu den kartellrechtlichen Anforderungen. Es stehen Änderungen an. Boppard ist als zweitgrößter kommunaler Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz vorbereitet.

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Wandermeister Manuel Andrack ist Ehrenwinzer von Boppard

Auszeichnungen hat Deutschlands bekanntester Wanderführer Manuel Andrack schon viele bekommen: 2 Fernsehpreise, Grimme Online Award, Goldene Feder oder Botschafter des Bieres. Ab heute ist er Ehrenwinzer der Stadt Boppard. Seine Beschreibungen der 7 Bopparder Traumschleifen rund um den Bopparder Hamm  haben deutschlandweit große Aufmerksamkeit auf die Bopparder Wanderlandschaft gezogen. Im Rahmen der großen Weinprobe anlässlich des 78. Bopparder Weinfestes habe ich ihm die Urkunde über die Ernennung zum Ehrenwinzer der Stadt Boppard und den Nachweis über den Besitz eines Quadratmeters Weinberg mit Rebstock überreicht. Patenwinzer Michael Schneider übergab das damit verbundene Jahresdeputat von drei Flaschen Wein. So wird er nun auch als Botschafter der Bopparder Weine von deren hohen Qualität verkünden. In seiner kurzen Einstandsrede stellte Ehrenwinzer Andrack den Zusammenhang her: Beim Wandern ist die damit verbundene Einkehr sehr wichtig.
Die Weinprobe war gelungen, der Schultheiß des Bopparder Weinkollegiums Hans Peter Schüz führte kundig durchs Programm, das von Natalie Ketzer und Jens Biller musikalisch angereichert wurde.
Über dem Weinfestplatz, den wir anschließend besuchten, schien die Sonne.

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