Zwiebelmarkt hat alles

Boppard, die Perle am Rhein an der größten Rheinschleife der Welt, liegt in vielerlei Hinsicht an der Sonnenseite. Die Ackerböden sind gut, die Weinberge bestens, aber die allerbesten Zwiebeln wachsen unbestritten auf der Rheininsel Niederwerth bei Koblenz. Und so werden diese edlen Produkte schon seit mehr als 750 Jahre nach Boppard auf dem Marktplatz geschafft und feilgeboten.  Die Zwiebeln von Niederwerth sind Namensgeber  des traditionsreichsten Marktes am Mittelrhein, mithin im  UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Der Zwiebelmarkt hat sich in den zurückliegenden Jahrhunderten weiterentwickelt. Heute bekommt man hier alles, was man sonst nur schwer bekommt. 160 Stände vergibt die Stadtverwaltung jedes Jahr. Die Anzahl der Bewerber ist doppelt so groß.
Ich habe mir heute einen Ledergürtel gekauft, beste Qualität, der mir im Sonderservice und im Preis inbegriffen angepasst wurde. Dank an Barbara und Helmut van der Heyden aus Altenahr. Sollten harte Zeiten kommen, kann ich diesen auch noch enger schnallen. Was will man mehr.

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125 Jahre Villa Belgrano

Heute hat der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz anlässlich des Tags des offenen Denkmals in die Kommunalakademie Rheinland-Pfalz in die Villa Belgrano eingeladen, deren Richtfest vor 125 Jahren im Oktober 1891 gefeiert wurde. Franz Mallmann  aus Boppard, wohnhaft im Stadtviertel Belgrano der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, hatte sie in Auftrag gegeben.
Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die Weltwirtschaftskrise 2008/2009 den Anstoß gab, die siechende Villa für 3,2 Millionen €, 90 Prozent davon aus dem damaligen Konjunkturprogramm gefördert, für den Gemeinde- und Städtebund zu erwerben und zu einem attraktiven Seminarhaus auszubauen. Mittlerweile haben fast 10.000 Seminarteilnehmer in den vergangenen 5 Jahren die Bildungsstätte am Rhein kennengelernt. „Gemeinsam Denkmale erhalten“, das diesjährige Motto ist Verpflichtung. Der Minister wies ebenfalls auf die erfolgreiche Restaurierung der Kurfürstlichen Burg hin. Auf den Erfolgen ruhen wir nicht aus. Die Sanierung des ehemaligen Karmeliterklosters steht unmittelbar bevor  und das Kloster Marienberg ist ebenfalls nicht aufgegeben.

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Neuer Kunstrasenplatz im Bomag-Stadion

Seit 2002 hat unser Stadion in Buchenau nicht nur einen Naturrasenplatz, sondern auch zu dessen Entlastung einen Kunstrasenplatz. Nach gut 10 Jahren war jedoch dieser Entlastungsplatz tatsächlich ein Belastungsplatz  geworden, was insbesondere die Verantwortlichen des SSV Boppard um den Vorsitzenden Niko Neuser zur Forderung nach Neubau brachte.  Der Sport genießt in Boppard eine hohe Wertschätzung und so hatte der Stadtrat einstimmig die erforderlichen 255.000 € für die neue Anlage bereitgestellt. Heute haben wir den neuen Platz mit einem symbolischen Banddurchschnitt seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Ich wünschte den Nutzern viele und große sportliche Erfolge und dem Platz eine lange Lebensdauer.

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25 Jahre Jugendfeuerwehr Boppard

Seit über 140 Jahren besteht die freiwillige Feuerwehr Boppard und seit 25 Jahren gibt es zusätzlich die Jugendfeuerwehr. Gleich 23 Aktive im Alter von 10 bis 18 Jahren bereiten sich in regelmäßigen Übungen auf ihren Einsatz vor.  Zum diesjährigen Feuerwehrfest stellten die Jungfeuerwehrleute in einer zackigen Übung auf dem Marktplatz ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis.  Ich gratulierte zum Jubiläum und dankte für die Einsatzbereitschaft. Im Auftrag des Innenministers verlieh ich Gregor Dientz in Anerkennung seines 25jährigen Dienstes das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz.

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50 Jahre Verkehrs- und Verschönerungsverein Holzfeld

Herzlichen Glückwunsch sagte ich heute dem VVV Holzfeld zur Jubiläumsfeier anlässlich seines 50jährigen Bestehens. Der VVV Holzfeld sorgt nun seit 5 Jahrzehnten dafür, dass es in und um Holzfeld schön ist. Dafür stehen nicht nur der Vorsitzende Dr. Hartmut Höh, sondern auch das Gründungsmitglied und zeitweiliger Vorsitzender Rudi Schulz. Der 3. Platz für die durch Holzfeld führende Traumschleife Rheingold mit der heutigen Preisverleihung auf der Düsseldorfer Wandermesse hat die Programmfolge der Feierlichkeiten etwas verändert. Ortsvorsteher Werner Karbach und ich kamen mit der Siegerurkunde etwas verspätet auf den Festplatz am Dorfgemeinschaftshaus. Dafür schien die Sonne umso rheingoldiger.

 

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Für Boppard geworben

Heute Morgen nahm ich auf Europas größter Wanderfachmesse TourNatur in Düsseldorf die Urkunde über den 3. Platz unserer Traumschleife Rheingold im Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg 2016“ aus der Hand von Wanderführer Manuel Andrack entgegen. Mit dabei Holzfelds Ortsvorsteher Werner Karbach sowie Stefan Rees und Rebecca Weinem von unserer Tourist Information. Boppard erhebt sich damit und mit seinen 7 Premiumrundwanderwegen zu einer herausragenden Wanderregion in Deutschland, haben wir doch im vergangenen Jahren im gleichen Wettbewerb mit der Traumschleife Ehrbachklamm den 2. Platz belegt.
Wir waren nicht nur auf der Schaubühne, sondern auch am Stand präsent. Die alte Frage „Warum ist es am Rhein so schön?“ wussten wir gut zu beantworten.

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Die evangelische Kirche gehört zu Boppard

Diesen auf den ersten Blick  merkwürdig klingenden Satz sagte ich heute anlässlich der 170-Jahr-Feier der evangelischen Kirchengemeinde Boppard in der Christurkirche. Aber er passt in die Zeit und zeigt, wie sich die Dinge zum Guten entwickeln können.
Bis vor 220 Jahren war Boppard fester Bestandteil des katholischen Kurfürstentums Trier. Auch nach einer 20-jährigen Übergangszeit der Zugehörigkeit zur Französischen Republik, die erstmals nach der Reformation Religionsfreiheit auch in Boppard zuließ, war Boppard nahezu vollständig katholisch. 1816 lebten 27 evangelische Personen in Boppard, was einen Anteil von weniger als 0,5 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachte.
Heute gehören knapp 20 Prozent der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Boppard der Evangelischen Kirche an, die sich mit ihren verschiedenen Einrichtungen neben der Religionsausübung in nahezu allen Lebensbereichen der Menschen in und um Boppard bemüht. Zu nennen sind hier der Evangelische Kindertagesstätte, die bis vor wenigen Jahren bestehende Janusz-Korczak-Schule, die Familien- und Jugendhilfeeinrichtung Haus Niedersburg, die Stiftung Bethesda St. Martin mit der Firma Best und der Rheinwerkstatt sowie die Altenzentren Haus Elisabeth und Mühlbad.
In ungewöhnlicher und weit überdurchschnittlicher Weise hat sich die Evangelische Kirchengemeinde in den zurückliegenden 170 Jahren in das kulturelle, soziale und öffentliche Leben der Stadt Boppard eingebracht. Dafür habe ich heute im Namen der Stadt Boppard meinen Dank ausgesprochen und uns allen weiterhin ein gutes Miteinander gewünscht.
Pfarrerin Andrea Gorres gab heute gleichzeitig ihren Abschied mit folgenden Worten: Tschöö mach et joot. Ich beglückwünschte die Leverkusener, die nun eine gute Verstärkung aus Boppard erhalten.

 

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Breitbandausbau in Boppard geht schnell voran

Heute traf ich mich mit den Telekom-Regio-Managern Jutta Hegwein und Gerd Schäfer zum symbolischen Spatenstich an der Verteilerstation Weiler, um die Fortschritte der Breitbandversorgung in Boppard zu feiern. Zur Zeit wird in den drei Ortsbezirken Boppard, Bad Salzig und Weiler an den verschiedensten Stellen Glasfaser verlegt. Rund eine dreiviertel Million Euro gibt die Telekom hierfür aus. Die Baumaßnahme soll am 5. Dezember 2016 abgeschlossen sein und dann in diesen drei Ortsbezirken Internetgeschwindigkeiten bis zu 100 MBit/s ermöglichen. Mit den übrigen Ortsbezirken werden wir sehr schnell nachkommen.

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Offizieller Empfang im Rathaus

Heute begrüßte ich die Delegation aus Ome im Alten Rathaus. Unsere Gäste trugen sich in das Goldene Buch unserer Stadt ein. Anschließend Gruppenfoto auf der Rathaustreppe. Herzlich willkommen Hinako Takahashi, Risa Naran, Remi Tanaka, Mirai Kita, Ai Murakai, Shota Nakano, Ririka Asahi, Mitsuki Tezuka, Wakana Hashimoto, Mai Nagatsuka, Yusuke Hoshino und Bürgermeister Keiichi Hamanaka

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Stofftiere für Flüchtlingskinder

RWE-Azubis haben einen Heinkel-Kabinenroller, Baujahr in den 50ern, zu einem modernen Elektrofahrzeug umgebaut und damit ist nun das Firmenmaskottchen Kalle Knips unterwegs und sammelt Stofftiere für Flüchtlingskinder ein. Die Kinder gaben aus ihrem Überfluss ab. Einige hundert Tiere kamen so in Boppard zusammen und füllten die alte Heinkel voll aus. Das Gute an der Aktion: Für jedes Stofftier zahlt RWE einen Euro aus, der in unserem Fall je zur Hälfte an die KiTa St. Klara und die Flüchtlingshilfe Boppard ausgezahlt wird. Bei dieser Aktion habe ich gerne mitgemacht.

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