Ein Weihnachtsbaum aus Boppard für Berlin

Mit einer sympathischen Aktion wirbt die „AGDW-Die Waldeigentümer“ alljährlich für den deutschen Wald und seine nachhaltige Bewirtschaftung. Im Reihumverfahren stellen die Landesverbände am Bundeskanzleramt in Berlin einen Weihnachtsbaum auf. In diesem Jahr ist der Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz an der Reihe, dessen Vorstand ich nun schon seit knapp 20 Jahren angehöre. Boppard ist mit 3.000 Hektar der zweitgrößte kommunale Waldbesitzer im Lande und somit bestens für diese Aufgabe geeignet. Mit großer Bürgerbeteiligung haben wir uns für eine 40jährige Tanne aus Boppard-Buchenau entschieden, die am Donnerstag gefällt und mit 2 Kränen auf einen Tieflader verladen, Freitagnacht nach Berlin gefahren und heute Morgen am Bundeskanzleramt wieder mittels Kran aufgestellt wurde. Ein spannender Vorgang mit einigen aufregenden Momenten, aber alles ist gut gegangen. Die Bopparder Tanne hat den Ortswechsel gut überstanden und  strahlt nun neben der Großplastik „Wiedervereinigung“ an der Spree rheinische Ruhe aus. Am Montag kommen die Lichterketten dran und am Mittwochabend werde ich gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden Philipp Franz Freiherr von und zu Guttenberg und dem Landesvorsitzenden Hans-Günter Fischer den geschmückten Weihnachtsbaum Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Berlin hat hinzugewonnen.

 

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100 Jahre nach Verdun

Heute habe ich für die Stadt Boppard auf der zentralen Veranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Gefallenenfriedhof Pfaffenheck einen Kranz niedergelegt. „Den Opfern aller Kriege zum Gedenken“ steht auf der Schleife des Kranzes. 70 Millionen Kriegsopfer in den letzten 100 Jahren, heute erinnerten wir stellvertretend an die Sinnlosigkeit der Schlacht um Verdun.
Schlimm ist, dass das Thema einerseits eine besondere Aktualität hat, andererseits nach meinem Eindruck die Besucherzahl von Jahr zu Jahr abnimmt. Der Frieden ist nicht selbstverständlich. Hieran will ich fortlaufend erinnern.

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Der Bopparder Wald ist herrlich

Heute haben wir im Ausschuss für Umweltschutz, Forst- und Landwirtschaft den Forstwirtschaftsplan beraten und beschlossen. Vorab haben wir wie in den Jahren zuvor eine Waldbegehung durchgeführt, die uns dieses Jahr durch die Gemarkung Oppenhausen führte. Die elf Jahre alte Erstaufforstung auf dem Noll mit Edelhölzern wie Speierling, Elsbeere und Nuss präsentierte sich ähnlich gut wie der alte Baumbestand, der sowohl als Natura 2000-Gebiet, als auch FFH-Gebiet ausgewiesen ist. Ein Abstecher auf das Winkelholz zeigte uns am Waldkindergarten den Wald als Erlebnisort für unsere Kinder, als Erlebnisorte für Erwachsene auf den Premiumrundwanderwegen. Boppard hat mit 3.000 Hektar den zweitgrößten kommunalen Waldbesitz in Rheinland-Pfalz. Den optischen Eindrücken entspricht die Tatsache, dass der Bopparder Stadtwald im Forstwirtschaftsplan schwarze Zahlen schreibt. Gut so.

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Kunst kommt von können

Kunst kommt von können, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen.“ Das hat schon Karl Valentin erkannt. Das kam mir heute in den Sinn, als ich die Ausstellung „Kollision“ des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz in der Kurfürstlichen Burg  eröffnete. Die Landesvorsitzende Sylvia Richter-Kundel stellte die Themenstellung vor. Aus über 50 Bewerbungen wurden die Arbeiten von 14 Künstlern ausgewählt, die nun bis Ende des Jahres in der Burg zu sehen sind. Die ausstellenden Künstler/innen sind: Brandstifter + Esswein,  Catrin Collisi,  Barbara Friebe,  Sandra Heinz, Rieke Köster,  Heike Negenborn,  Veronika Olma,  Katja von Puttkamer, Dagmar C. Ropertz,  Silvia Rudolf,  Matthias Strugalla,  Sybille Walenciak, Katharina Worring.  Die Ausstellung kann sich sehen lassen ebenso wie der Umstand, dass Boppard sich allmählich als Kunststandort mausert.

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Jubiläum auf dem Rhein

Heute haben wir ein schönes Jubiläum auf dem Rhein gefeiert. Zum 10tenmal waren wir mit rund 150 mobilitätsgehinderten Seniorinnen und Senioren überwiegend aus den drei Seniorenheimen der Stadt auf großer Rheinschifffahrt bis zur Pfalzgrafenstein und zurück. Möglich war das nur, weil etwa hundert Schülerinnen und Schüler der 5 weiterführenden Bopparder Schulen mitgefahren sind und dafür gesorgt haben, dass die vielen Rollstühle richtig bewegt wurden. Es gab Kaffee und leckeren Blechkuchen. Willi Geuer hat unterwegs gut auf dem Schifferklavier gespielt und wir hatten alle viel Spaß.  Das oft gesungene Lied „Warum ist es am Rhein so schön?“ wurde auf besondere Weise beantwortet, weil Jung und Alt in Boppard sich gut ergänzen.

 

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Zwiebelmarkt hat alles

Boppard, die Perle am Rhein an der größten Rheinschleife der Welt, liegt in vielerlei Hinsicht an der Sonnenseite. Die Ackerböden sind gut, die Weinberge bestens, aber die allerbesten Zwiebeln wachsen unbestritten auf der Rheininsel Niederwerth bei Koblenz. Und so werden diese edlen Produkte schon seit mehr als 750 Jahre nach Boppard auf dem Marktplatz geschafft und feilgeboten.  Die Zwiebeln von Niederwerth sind Namensgeber  des traditionsreichsten Marktes am Mittelrhein, mithin im  UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Der Zwiebelmarkt hat sich in den zurückliegenden Jahrhunderten weiterentwickelt. Heute bekommt man hier alles, was man sonst nur schwer bekommt. 160 Stände vergibt die Stadtverwaltung jedes Jahr. Die Anzahl der Bewerber ist doppelt so groß.
Ich habe mir heute einen Ledergürtel gekauft, beste Qualität, der mir im Sonderservice und im Preis inbegriffen angepasst wurde. Dank an Barbara und Helmut van der Heyden aus Altenahr. Sollten harte Zeiten kommen, kann ich diesen auch noch enger schnallen. Was will man mehr.

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125 Jahre Villa Belgrano

Heute hat der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz anlässlich des Tags des offenen Denkmals in die Kommunalakademie Rheinland-Pfalz in die Villa Belgrano eingeladen, deren Richtfest vor 125 Jahren im Oktober 1891 gefeiert wurde. Franz Mallmann  aus Boppard, wohnhaft im Stadtviertel Belgrano der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, hatte sie in Auftrag gegeben.
Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die Weltwirtschaftskrise 2008/2009 den Anstoß gab, die siechende Villa für 3,2 Millionen €, 90 Prozent davon aus dem damaligen Konjunkturprogramm gefördert, für den Gemeinde- und Städtebund zu erwerben und zu einem attraktiven Seminarhaus auszubauen. Mittlerweile haben fast 10.000 Seminarteilnehmer in den vergangenen 5 Jahren die Bildungsstätte am Rhein kennengelernt. „Gemeinsam Denkmale erhalten“, das diesjährige Motto ist Verpflichtung. Der Minister wies ebenfalls auf die erfolgreiche Restaurierung der Kurfürstlichen Burg hin. Auf den Erfolgen ruhen wir nicht aus. Die Sanierung des ehemaligen Karmeliterklosters steht unmittelbar bevor  und das Kloster Marienberg ist ebenfalls nicht aufgegeben.

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Neuer Kunstrasenplatz im Bomag-Stadion

Seit 2002 hat unser Stadion in Buchenau nicht nur einen Naturrasenplatz, sondern auch zu dessen Entlastung einen Kunstrasenplatz. Nach gut 10 Jahren war jedoch dieser Entlastungsplatz tatsächlich ein Belastungsplatz  geworden, was insbesondere die Verantwortlichen des SSV Boppard um den Vorsitzenden Niko Neuser zur Forderung nach Neubau brachte.  Der Sport genießt in Boppard eine hohe Wertschätzung und so hatte der Stadtrat einstimmig die erforderlichen 255.000 € für die neue Anlage bereitgestellt. Heute haben wir den neuen Platz mit einem symbolischen Banddurchschnitt seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Ich wünschte den Nutzern viele und große sportliche Erfolge und dem Platz eine lange Lebensdauer.

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25 Jahre Jugendfeuerwehr Boppard

Seit über 140 Jahren besteht die freiwillige Feuerwehr Boppard und seit 25 Jahren gibt es zusätzlich die Jugendfeuerwehr. Gleich 23 Aktive im Alter von 10 bis 18 Jahren bereiten sich in regelmäßigen Übungen auf ihren Einsatz vor.  Zum diesjährigen Feuerwehrfest stellten die Jungfeuerwehrleute in einer zackigen Übung auf dem Marktplatz ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis.  Ich gratulierte zum Jubiläum und dankte für die Einsatzbereitschaft. Im Auftrag des Innenministers verlieh ich Gregor Dientz in Anerkennung seines 25jährigen Dienstes das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz.

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50 Jahre Verkehrs- und Verschönerungsverein Holzfeld

Herzlichen Glückwunsch sagte ich heute dem VVV Holzfeld zur Jubiläumsfeier anlässlich seines 50jährigen Bestehens. Der VVV Holzfeld sorgt nun seit 5 Jahrzehnten dafür, dass es in und um Holzfeld schön ist. Dafür stehen nicht nur der Vorsitzende Dr. Hartmut Höh, sondern auch das Gründungsmitglied und zeitweiliger Vorsitzender Rudi Schulz. Der 3. Platz für die durch Holzfeld führende Traumschleife Rheingold mit der heutigen Preisverleihung auf der Düsseldorfer Wandermesse hat die Programmfolge der Feierlichkeiten etwas verändert. Ortsvorsteher Werner Karbach und ich kamen mit der Siegerurkunde etwas verspätet auf den Festplatz am Dorfgemeinschaftshaus. Dafür schien die Sonne umso rheingoldiger.

 

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